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Wie lernt der Mensch?

Leitfragen:

  1. Das menschliche Lernen hat neben der neurobiologischen auch eine psychologische Erklärung. Welche Lernarten werden dabei unterschieden?

  2. Wodurch entsteht (erhöhte) Aufmerksamkeit?

  3. Wie und wo erfolgt langfristige Wissensspeicherung?

  4. Wie lässt sich neurobiologisch erklären, dass Druck und Angst schlechte Lehrmeister sind?

  5. Einzelheiten vs. Vernetzung - wozu ist das Gehirn besser geeignet und wie wird dies mit Hilfe der Neurobiologie begründet?

  6. Wie sind Üben und Wiederholen neurobiologisch zu rechtfertigen?

  7. Gibt es bevorzugte Zugangsweisen des Lernens (Lerntypen)?

  8. Was leisten die unterschiedlichen Gehirnhälften und -regionen?

  9. Welche Arten des Lernens gibt es - von einfachen zu komplexen Formen?

  10. Welche Rolle spielt der Schlaf im Zusammenhang mit dem Lernen?

  11. Wie sind die Unterschiede der Gedächtnisleistung zu erklären?

Materialpool:

Nr Inhalt hier klicken
M01 Den Kindern bei der Ermittlung ihres Lerntyps behilflich sein. "Lerntypentest". Roland Bauer, Gäufelden Text
M02 Gehirn-CDAlle haben es, wenige kennen es. Horst Bickel, Düsseldorf Lern-CD
M03 Aktivitäten der Gehirnhälften. Werner Stangl, Linz Animation
M04 Gehirnforschung und Lernen. Manfred Spitzer, Lengfeld Text
M05 Hundert Grüntöne der Blätter. Gerald Hüther, Göttingen Text
M06 Lernarten. Werner Stangl, Linz Text
M07 Wie wir lernen - Script zur WDR-Sendereihe "Quarks & Co" Text
M08 Im Schlaf lernen? Ein alter Traum! Jan Born, Lübeck Text
M09

WDR-Video: Im Schlaf lernen. "Quarks & Co" vom 9.1.07 mit Ranga Yogeshwar (6'09")

zum Abspielen ist eine Video-Software nötig, die das FLV-Format erkennt, z.B. der kostenlose VLC-Player: http://www.videolan.org/vlc/

Video
M10 Text zum WDR-Video "Im Schlaf lernen". Ismeni Walter, Köln Text
M11 Neurodidaktik oderWie lernen wir? Herbert Beck, Stuttgart Text
M12 Kommandozentrale Gehirn. Wolfram Goertz, Rhei-nische Post (März 2010) Text
M13 Wie lernt das Gehirn? Manfred Spitzer, Lengfeld Pflichttext

 

Arbeitsorganisation:

Aufgabe:

  1. Suchen Sie sich eine Partnerin/ einen Partner zum gemeinsamen Arbeiten und für die spätere Simulation eines Kolloquiums (beschränkt auf die Beantwortung der o.a. Leitfragen)!

  2. Studieren Sie zunächst alleine die Materialien M01 bis M13. M13 sollten Sie unbedingt lesen ("Pflichtstation")!

  3. Tun Sie sich mit Ihrer Partnerin/ Ihrem Partner zusammen und prüfen Sie sich gegenseitig auf Verständnis (s. Leitfragen)!

Zeitplanung:

  • Sie haben diese Sitzung und noch ca. 75 Minuten der nächsten Sitzung zur Verfügung. Für eine eventuell notwendige Arbeit zu Hause können Sie alle Materialien unter der folgenden Webadresse aufrufen:
    http://www.erasmus.hsnr.de/lernen/

  • Die geplante Kolloquiums-Simulation soll insgesamt (mit Auswertung und Reflexion) höchstens 45 Minuten dauern. Dabei beträgt die Dauer der Prüfung höchstens 10 Minuten.

Simulation des Kolloquiums:

  • Folgende Spielrollen sind zu besetzen:
    • Prüfling (LAA),
    • Vorsitzender (VS),
    • bekannter Seminarausbilder (SB),
    • fremder Seminarausbilder (SF),
    • Schulprüfer (SP).

    Einigen Sie sich bitte untereinander, wer im Falle der Auswahl die jeweilige Rolle spielen soll. Ihre Partnerin/ Ihr Partner kann bei Bedarf die Funktion des "Alterego" übernehmen.

  • Die Fragen der Prüfungskommission sollen sich nur im Spektrum der o.a. Leitfragen bewegen.

Stand: 20.6.2010